E-Learning: Chance oder Untergang?

Revolutioniert Corona die Fahrschulbranche in NRW?



Auch in der Fahrschulbranche sorgt das Coronavirus aktuell dafür, dass die Digitalisierung voranschreitet. Während Online-Theorieunterrichtvor wenigen Monaten noch undenkbar gewesen wäre, ist er jetzt in vielen Fahrschulen in NRW schon Alltag. Doch der Digitalisierungs-Erfolg scheint von kurzer Dauer –sobald die Fahrschulen wieder öffnen dürfen, sollen die Genehmigungen zum Online-Theorieunterricht nicht mehr erteilt werden.


Kein Qualitätsverlust durch innovative Ideen


Um trotz der strengen Corona-Auflagen den Betrieb nicht ganz einstellen zu müssen, haben viele Fahrschulen in den vergangenen Wochen große Anstrengungen unternommen, um Online-Theorieunterricht durchführen zu dürfen. Die Auflagen dafür sind streng, trotzdem finden viele Fahrschulen kreative Möglichkeiten, diese umzusetzen. Wie stellt man z. B. die tatsächliche Anwesenheit & Aufmerksamkeit der Schüler nachprüfbar sicher, wenn diese sich imWebinarraumangemeldet haben? Die 123fahrschule hatte z. B. die Idee, dass während des Unterrichts zu 4 beliebigen Zeitpunkten jeweils ein Code vom Fahrlehrlehrer genannt wird, den die Schüler dann innerhalb von 2 Minuten in die App der Fahrschule eingeben müssen. Wer einen Code nicht rechtzeitig eingibt, bekommt den Unterricht nicht für den Führerschein angerechnet. Strenge Regeln –aber trotzdem findet der Online-Unterricht bei den Schülern großen Anklang.

Angst vor Innovation? Fehlalarm!


Der Praxistest zeigt, dass die häufig genannte Befürchtung, der Unterricht würde Online zum reinen Frontalunterricht werden, nicht eintritt. Viele Fahrlehrer berichten sogar davon, dass die Schüler aktiver am Unterricht teilnehmen und mehr Fragen stellen. Gerade introvertierte Schüler und Schüler mit Sprachbarrieren nutzen gerne die Möglichkeit, Fragen über einen Chat zu stellen, statt sie laut vor der Gruppe vorzutragen.


Unsere Chance: Transformation!


Doch die Möglichkeit online zu lernen, würden viele Fahrschüler gerne auch über die Corona-Krise hinaus haben. Ohne den Weg zur Fahrschule spart man schließlich nicht nur Zeit, sondern kann auch ortsunabhängig lernen & sich seine individuelle Lernatmosphäre schaffen. Auch die Möglichkeit, sich den Unterricht später noch einmal ansehen zu können, womöglich sogar mit Untertitel in der eigenen Sprache, würde für viele lernschwache Schüler eine deutliche Verbesserung zum herkömmlichen Präsenzunterricht bedeuten.Vielleicht werden uns die aktuellen Veränderungen ja doch auch in der Zukunft erhalten bleiben.Wenn in den kommenden Monaten verstärkt auf Online-statt auf Präsenzunterricht gesetzt wird, könnte das dabei helfen, den Weg aus der Krise zu meistern und trotzdem die Möglichkeit, mit der Führerscheinausbildung weiter zu kommen, zu erhalten.

“Ich sehe in der aktuellen Situation eine große Chance im Hinblick auf die Digitalisierung in der Fahrschulbranche. In ganz Deutschland sehen wir gerade einen enormen Ausbau im Bereich E-Learning –z. B. an Universitäten und Schulen. Wenn wir die Möglichkeiten der Digitalisierung auch in der Führerscheinausbildung nutzen, können wir so zu einer verlässlicheren und hochwertigeren Ausbildung kommen. Gerade die vollständige Digitalisierung der Ausbildungsprozesse kann dabei helfen, Qualitätsstandards in der Branche zu setzen und die vollständige Einhaltung aller Regeln sicherzustellen.”

Boris Polenske – Serial Entrepreneur & Inhaber der 123FAHRSCHULE




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Felicia Kollofrath

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